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Antikapitalistische Perspektiven aus der Klimakrise

20. September um 18:30 - 20:00

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Umweltpolitik war lange Zeit nicht das Lieblingsthema der radikalen Linken. Ihre Kapitalismuskritik behandelte Umweltfragen meist nur als Nebensache, wenn nicht gar als nicht ernst zu nehmende Sorge einer kleinen Minderheit. Zugleich war in zahlreichen Spektren der Umweltbewegung kapitalismuskritisches Denken verpönt. Vielen ging es in erster Linie darum, innerhalb des bestehenden Gesellschaftsmodells Verbesserungen herbeizuführen, anstatt über alternative Gesellschaftsentwürfe nachzudenken. Wir sind der Ansicht, dass sich beides ändern muss. Die Klimakrise bietet die Möglichkeit, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Wir können sowohl die drohenden Schreckensszenarien des Klimawandels abwenden und gleichzeitig eine solidarische, egalitäre und demokratische Gesellschaft aufbauen. Damit uns dies gelingt, dürfen wir aber nicht nur langfristige Utopien entwerfen, sondern müssen auch darüber nachdenken, mit welchen Strategien und Forderungen diese erreicht werden können.

Nur wenige Tage vor den Climate Games Basel möchten wir euch zu unserem Diskussionsabend zum Thema „Antikapitalistische Perspektiven gegen die Klimakrise“ einladen! Gemeinsam wollen wir diskutieren:

– Wie hängen Kapitalismus und Umweltzerstörung zusammen?
– Mit welchen Strategien lassen sich Kapitalismuskritik und der Kampf gegen die Zerstörung unserer Umwelt verbinden?
– Welche Forderungen und Aktionsformen brauchen wir?
Wann und wo: Mittwoch, 20. September 2017, 18:30 Uhr im Soziologischen Institut am Petersgraben 27, 4051 Basel.
Die offene Diskussion wird durch drei Inputreferate à je 5 Minuten eingeleitet. Alle Interessierten sind eingeladen!

Details

Datum:
20. September
Zeit:
18:30 - 20:00

Veranstaltungsort

Soziologisches Institut der Universität Basel
Petersgraben 27
Basel, Schweiz
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