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Zürich: Demo gegen die Entrechtung von Migrant*innen

3. Juni um 14:00 - 17:00

Geflüchtete Menschen werden im Schweizer Asylwesen systematisch entrechtet. Dagegen wehren wir uns! Wir fordern das Recht auf soziale Unterstützung, das Recht auf Bewegungsfreiheit, und das Recht auf einen legalen Aufenthalt für alle!

Die neuste Entrechtung im Kanton Zürich gilt den vorläufig aufgenommenen Geflüchteten mit dem sogenannten F-Ausweis. Ihnen wird von der Kantonsregierung das Recht auf Sozialhilfe abgesprochen. So sollen die Betroffenen neu keine Sozialhilfe mehr erhalten, sondern nur die reduzierte Asylfürsorge. Vorläufig aufgenommene Menschen bleiben dauerhaft in der Schweiz und sind fester Bestandteil dieser Gesellschaft. Wir fordern einen gleichberechtigten Zugang zu gesellschaftlichen Ressourcen!

Am stärksten betroffen von der Schweizer Entrechtungspolitik sind die abgewiesenen Asylsuchenden. Seit Frühling 2016 werden sogenannte „Eingrenzungen“ verfügt. Diese Eingrenzungen schränken die Bewegungsfreiheit der Betroffenen auf das Gemeinde- oder Bezirksgebiet ein. Ab Februar 2017 müssen die Bewohner*innen der Notunterkünfte (NUK) des Kantons auch noch täglich zwei Mal ihre Anwesenheit mit einer Unterschrift bestätigen und auch in der Nacht konstant anwesend sein, damit sie die miserable finanzielle Unterstützung von 8 Franken pro Tag überhaupt erhalten. Wir fordern das Ende dieser fremdenfeindlichen Schickanierungen!

Das Bündnis «Wo Unrecht zu Recht wird» ruft zu einer breiten, farbenfrohen, kreativen und kämpferischen Demo am Samstag, 3. Juni 2017 in Zürich auf! Solidarisch wollen wir ein lautstarkes Zeichen setzen gegen den andauernden Prozess der Entrechtung von Geflüchteten setzen. Unabhängig von Herkunft oder Aufenthaltsstatus wollen wir als betroffene und sich solidarisierende Menschen gemeinsam gegen den Prozess der Entrechtung kämpfen.

Wir laden alle Einzelpersonen und Organisationen ein an die Demo zu kommen. Es ist auch möglich sich an der Organisation der Demo zu beteiligen und die Form und den Inhalt der Demo mitzuprägen. Meldet euch bei info@wo-unrecht-zu-recht-wird.ch. Infos können an einer breiten Informationssitzung am 15. Mai um 19:00 an der ASZ (Sihlquai 125, nähe Limmatplatz) geholt werden.

Teilt die Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/688397921352433/ !

Unterstützende Organisationen:

Aktivistin.ch, Alternative Liste, augenauf Zürich, Autonome Schule Zürich, Bewegung für den Sozialismus Zürich, Bleiberecht-Kollektiv Zürich, Democratic Youth Union of Iranian Kurdistan Schweiz, Demokratische Juristinnen und Juristen Zürich, Demokratische Partei Kurdistan Iran-Schweiz (Pdki Swiss), Eritrean Youth Movement for Change in Switzerland, Ethiopian Human Right and Democracy Task Force in Switzerland, Freiplatzaktion Zürich, HDK (Kongress der demokratischen Völker), Jesuiten-Flüchtlingsdienst Schweiz, Juso Zürich, KriPo (Kritische Politik), Kritische Jurist*innen Uni Zürich, MaximTheater, Oromo Community in Switzerland, Salon Bastarde, Somalischer Kulturverein Zürich, Somali Swiss Diaspora, solidarité sans frontières, Solinetz Zürich, SPAZ (Sans Papiers Anlaufstelle Zürich), Tibetische Sans-Papiers-Gemeinschaft Schweiz, Union of Oromo Students, Verband der Sudanesinnen und Sudanesen Zürich, WeGe27, Welcome to Europe!, Watch The Med Alarmphon

Datum:
3. Juni
Zeit:
14:00 - 17:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Hechtplatz, Zürich
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