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5 Empfehlungen zur Überwindung des fossilen Kapitalismus

Im September 2022 lancierte der Schweizer Bundesrat seine Energiesparkampagne zur Vorbeugung der drohenden Energieknappheit. Den gesamtgesellschaftlichen Energie- und Ressourcenverbrauch zu reduzieren, ist aus ökologischer Sicht notwendig. Die Kampagne der Regierung individualisiert allerdings das Problem, verschleiert die Ursachen und wälzt die Kosten auf die Lohnabhängigen ab. Wir haben deshalb die Empfehlungen des Bundesrates korrigiert. Denn die Welt gibt es nur einmal, zerstören wir sie nicht.

von BFS/MPS

Fossile Kraftwerke abschalten:
Die europäischen Regierungen wollen die Stromlücken mit fossilen Kraftwerken überbrücken. Das ist idiotisch, da teuer und massiv umweltschädlich, und muss sofort gestoppt werden.

Energiekonzerne enteignen:
Durch die Vergesellschaftung der Energiekonzerne können eine niedrigpreisige Versorgung sowie die Energiewende in Angriff genommen werden.

Teuerung ausgleichen:
Die Regierungen und Kapitalist:innen individualisieren die Energiekrise und wälzen die Kosten auf die Arbeitenden ab. Mit einem automatischen und rückwirkenden Teuerungsausgleich kann die Kaufkraft der Lohnabhängigen verteidigt werden.

Produktion umbauen:
Die kapitalistische Produktion beruht auf billiger fossiler Energie und Wachstum. Deshalb steigen die Emissionen stetig an. Wir müssen mit der kapitalistischen Wachstumslogik brechen und unnötige Industrien (Öl/Gas/Kohle, Rüstung, Auto, Finanzen) radikal um- und rückbauen.

Solidarität organisieren:
Die Klimakatastrophe und der imperialistische Wettlauf um knapper werdende Ressourcen führen zum Aufstieg von Nationalismen, zu Kriegen und Fluchtbewegungen. Internationale Solidarität mit allen, die Widerstand gegen Autoritarismus und Krieg leisten, und die Aufnahme von Geflüchteten, sind Pflicht.


Die korrigierten Plakate (A2, A4) können per Mail bestellt werden: info@bfs-zh.ch. Weitere Informationen zum Kampf gegen die Klima- und Energiekrise gibt es hier.

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