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Video: Für eine sozial-ökologische Wohnpolitik

In Zürich, wie auch in anderen grossen Städten, herrscht Wohnungsnot. Immobilienfirmen und private Vermieter:innen nutzen die Situation aus um Mietzinse massiv zu erhöhen, bspw. durch Luxussanierungen. Gerade einkommens- schwächere Haushalte können sich die Wohnungen in ihren Quartieren nicht mehr leisten und werden aus der Stadt verdrängt.

von BFS Zürich

Die Antwort der Bürgerlichen darauf lautet: „Mehr Wohnungen bauen“. Dass mehr Bauen aber zu mehr bezahlbaren Wohnungen führt, ist und bleibt ein Mythos! Vielmehr können Neubauten noch teurer vermietet werden und führen deshalb zu noch mehr Verdrängung. Neubauten werden oft ökologisch begründet. Sie sind aber alles andere als nachhaltig. Abriss und Neubau verursachen nämlich rund 50% mehr Emissionen als eine Sanierung.

Der Grund dafür ist die sogenannte „graue Energie“. Also die Energie, welche für die Produktion, den Transport und die Entsorgung von Baumaterialien benötigt wird. Dennoch werden Gebäude aus den 1960er- und 70er-Jahren oft ganz abgerissen. Aus einem einfachen Grund: weil Vermieter:innen mit Neubauten viel mehr Profit machen können.

Auf einem profitorientierten Wohnungsmarkt werden gerade auch ökologische Erneuerungen immer dafür genutzt, die Mieten zu erhöhen. Auf die Kosten von uns allen. Deshalb fordern wir auch aus eine sozial-ökologischen Perspektive:

  • Einen Ausbau des sozialen Wohnungsbaus.
  • Flächendeckende ökologische Sanierungen auf Kosten der Eigentümer:innen.
  • Einen Stopp der Kostenabwälzung auf Mieter:innen.

Um dies alles überhaupt zu ermöglichen, hilft nur eines: die Enteignung der grossen Immobilienkonzerne! Komm auch du an die grosse Wohndemo am 5. April 2025 in Zürich!

Für eine sozial-ökologische Wohnpolitik!

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